Friedrike Einschenk

Friedrike Einschenk

Friedrike Einschenk


Studienrätin
Jahrgang 1981

Kirchenkreis Wesermünde

Warum haben Sie für die Landessynode kandidiert?

Ich habe mich kirchlich immer schon engagiert und finde es wichtig, dass man Veränderungen von innen heraus anschiebt und begleitet, die Landessynode als oberste Ebene für eine Ehrenamliche und in ihrer Funktion als kirchenleitendes Organ ist da natürlich der Ort an dem auf oberster Ebene gearbeitet wird. Es werden Veränderungen stattfinden, das merken wir jetzt schon vor Ort und ich wollte gerne an der Stelle sein, an der ich entscheidend Kirche gestalten kann.

Welche Themen sind Ihnen in der synodalen Arbeit besonders wichtig?

Es sind so viele Themen, die wichtig sind, denn Kirche hat ein großes Betätigungsfeld, aber schon aus Gründen meiner eigenen Profession ist mir die Bildungsarbeit der Kirche wichtig. In ihrer ganzen Bandbreite vom Kindergarten, über Schule, Konfirmandenarbeit bis zur Erwachsenenarbeit. Wir haben in der hannoverschen Landeskirche mit Loccum, Bad Bederkesa und anderen Einrichtungen einen großen Schatz, in dem Menschen in Leben und Spiritualität begleitet und geschult werden und diesen Schatz gilt es zu bewahren und auch herauszufordern in ihrer Arbeit. 

Wie wünschen Sie sich die Kirche von morgen?

Für die Kirche von morgen wünsche ich mir volle Kirchenbänke und dass wir Kirchen bauen, statt schließen müssen. Aber das liegt nicht in unserer Hand. Gott hat noch etwas vor mit seiner Kirche und bis wir wissen was das ist , wünsche ich mir eine offene Kirche. Eine Kirche, die ein Auge und Ohr für die Sorgen, Nöte, Freuden der Menschen hat. Eine Kirche die Relevanz in Öffentlichkeit und Politik hat. Eine Kirche, die Menschen mit offenen Armen empfängt und jedem Menschen, der kommt ein zu Hause bietet. 

Gremien

Bildungsausschuss (Vorsitzende), Diakonieaus-schuss, Geschäftsaus-schuss

Gruppe: Gruppe Offene Kirche